Das Projekt VersorgungsMangagement Wunde in Rheinland-Pfalz (VeMaWuRLP) ist ein vom Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss gefördertes Projekt zur wissenschaftlichen Untersuchung neuer Versorgungsformen. Das Projekt wird von Mai 2018 bis April 2021 durchgeführt.

Es verfolgt einen intersektoralen Ansatz über die Regelversorgung hinaus und soll Erkenntnisse zur inhaltlichen Gestaltung und dem Erfolg eines pflegerischen Versorgungsmanagements für multimorbide ältere Menschen am Beispiel der Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden liefern. 

Das in der Versorgungsregion Rheinland-Pfalz angesiedelte Projekt wird von den folgenden Konsortialpartnern durchgeführt: die mamedicon GmbH als Konsortialführer, die Hochschule Ludwigshafen als evaluierende Hochschuleinrichtung, die Gesellschaft für Wirtschaftlichkeit und Qualität bei Krankenkassen (GWQ ServicePlus AG) sowie die Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK) in Rheinland-Pfalz als Gesetzliche Krankenkassen.

Chronische Wunden, die sich langsam entwickeln und über längere Zeit nicht abheilen, entstehen häufig als Folge von chronischen Erkrankungen wie Durchblutungsstörungen, Diabetes oder Immunschwächen. Betroffen von schlecht heilenden Wunden sind meist ältere, multimorbide Patienten. Rauchen oder Übergewicht kann die Prognose zusätzlich verschlechtern. 

Experten schätzen, dass in Deutschland bis zu 1,8 Millionen Menschen mit schwer heilenden Wunden behandelt werden. Ziel des Projekts VersorgungsMangagement Wunde in Rheinland-Pfalz (VeMaWuRLP) ist es, ein flächendeckendes Versorgungsmanagement zur Begleitung von Menschen mit chronischen Wunden im Land zu etablieren. 

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